Travolp.
Geteilte Reise· geteilt 7/27/2026

Three Days in,
Paris.

Paris, France

Reisepreis Preis auf Anfrage
8/6/2026 → 8/8/20262 Erwachsene
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3 Tage
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1 Reiseziel
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2 Erwachsene
Interessen

museums, riverside walks, cafes, late-summer light

Programm

3 Kapitel
Tag 18/6/2026

Louvre und Tuileriengarten

1st arrondissement, Paris

Du fängst unter der Glaspyramide an, solange die Säle noch halbwegs leer sind. Danach die Kieswege der Tuilerien, und am Nachmittag die Impressionisten auf der anderen Seine-Seite.

Der Tag im Überblick

Der erste Tag bleibt fast komplett im 1. Arrondissement. Du startest mit einem Espresso in den Arkaden des Palais Royal und gehst dann direkt in den Louvre, solange es morgens noch geht. Zweieinhalb Stunden reichen für den Denon-Flügel und ein paar Umwege, mehr schafft an einem Tag ohnehin niemand. Nach dem langen Mittagessen mit Blick auf die Pyramide wird das Tempo ruhiger. Die Tuilerien sind eher Pause als Programm. Danach wechselst du über die Seine ins Musée d'Orsay, wo das Nachmittagslicht durch das große Uhrenfenster fällt. Am Abend Saint-Germain, Austern oder Omelett, und ein Tisch, an dem man sitzen bleibt.

Gut zu wissen

Der Louvre ist dienstags geschlossen, das Musée d'Orsay montags. Beide Tickets buchst du besser vorab online mit fester Uhrzeit, das spart an einem Augusttag locker eine Stunde. Der Eingang Carrousel du Louvre im Untergeschoss hat fast immer die kürzere Schlange als die Pyramide. Große Rucksäcke musst du an der Garderobe abgeben, nimm also nur eine kleine Tasche mit. Für das Café Marly reservierst du am besten ein paar Tage vorher und bittest um einen Tisch am Geländer. In den Museen läufst du mehr, als du denkst, gute Schuhe sind wichtiger als ein schönes Outfit. Trinkflasche einpacken, in Paris stehen überall die grünen Wallace-Brunnen zum Nachfüllen.

Von Station zu Station

Der ganze Tag funktioniert zu Fuß. Vom Palais Royal bis zum Carrousel-Eingang sind es keine fünf Minuten. Das Café Marly liegt im Louvre-Gebäude selbst, du gehst also nur durch den Hof. Von dort in die Tuilerien direkt nebenan, und quer durch den Garten bis zur Fußgängerbrücke vor dem Musée d'Orsay sind es etwa 15 Minuten. Zurück nach Saint-Germain läufst du am Fluss entlang rund 20 Minuten, sonst nimmst du ab Solférino die Metro-Linie 12.

Vor Ort

Ein „bonjour“ beim Betreten eines Cafés ist in Paris keine Floskel, sondern die Bedingung dafür, dass die Bedienung freundlich bleibt. Im Louvre fotografieren alle die Mona Lisa. Du siehst mehr, wenn du dich vorher durch die französische Malerei im Denon-Flügel treiben lässt und erst danach in den Saal gehst. Die grünen Stühle in den Tuilerien darfst du überall hinstellen, die Pariser machen es genauso. Und in einer Brasserie wie den Deux Magots zahlst du den Platz mit. Auf der Terrasse kostet ein Kaffee deutlich mehr als an der Theke, wer das vorher weiß, ärgert sich nicht über die Rechnung.

  1. 01

    Cafe Kitsune Palais Royal

    08:00 · 45m
    Vor der Louvre-Öffnung ein Matcha oder ein Espresso in den Arkaden am Palais-Royal-Garten. Klein und oft voll, Sitzplätze gibt es kaum, dafür kannst du mit dem Becher in den Garten. Nebenan im Ehrenhof stehen die gestreiften Säulen von Daniel Buren, ein Rundgang dauert zehn Minuten und lohnt sich morgens ohne Leute.
    Über diesen Ort

    Ein Café der französisch-japanischen Marke Maison Kitsuné in den Arkaden des Palais Royal, bekannt für Matcha und kräftigen Espresso zum Mitnehmen.

    Geschichte
    Maison Kitsuné entstand in Paris aus einem Musiklabel und einem Modelabel und eröffnete später eigene Cafés. Die Adresse liegt in den Arkaden des früheren Kardinalspalasts, den Richelieu im 17. Jahrhundert bauen ließ und der erst danach Palais Royal hieß.
    Warum berühmt
    Die Marke verbindet Pariser Mode mit japanischer Kaffeekultur, und der Laden am Palais Royal ist ihr bekanntester Standort.
    Wusstest du
    Kitsune heißt auf Japanisch Fuchs, daher der Fuchskopf auf Bechern, Tassen und Kleidung.
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  2. 🚶walk· 12 min· 800 m↗ Directions
  3. 02

    Louvre Museum

    09:00 · 150m
    Der Eingang Carrousel du Louvre im Untergeschoss hat fast immer die kürzere Schlange als die Pyramide. Geh zuerst in den Denon-Flügel zu Mona Lisa und Venus von Milo, danach wird es in den anderen Sälen ruhiger. Zweieinhalb Stunden reichen für einen Flügel, alles andere hebst du dir auf. Dienstags geschlossen.
    Über diesen Ort

    Das größte Museum der Welt, mit Sammlungen vom Alten Ägypten über die Antike bis zur europäischen Malerei des 19. Jahrhunderts.

    Geschichte
    Der Louvre begann um 1190 als Festung Philipps II. August, wurde später Königsschloss und nach der Revolution 1793 als öffentliches Museum eröffnet. Die Glaspyramide im Hof kam 1989 dazu, entworfen von Ieoh Ming Pei.
    Warum berühmt
    Mona Lisa, Venus von Milo und die Nike von Samothrake stehen hier, und die Pyramide ist selbst zum Wahrzeichen geworden.
    Wusstest du
    Von der mittelalterlichen Burg stehen noch Mauern und Grabenreste im Untergeschoss, du kannst sie im Bereich Louvre médiéval abgehen.
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  4. 🚶walk· 3 min· 300 m↗ Directions
  5. 03

    Cafe Marly

    12:00 · 75m
    Langes Mittagessen unter den Arkaden, die Pyramide direkt vor dir. Frag nach einem Tisch am Geländer, sonst sitzt du hinten ohne Blick. Reservieren lohnt sich, und die Preise sind Lagepreise. Für einen schnellen Happen ist es die falsche Adresse, für eine Pause zwischen zwei Museen genau die richtige.
    Über diesen Ort

    Ein Restaurant unter den Arkaden des Richelieu-Flügels, dessen Terrasse auf den Innenhof des Louvre und die Glaspyramide schaut.

    Geschichte
    Das Café Marly eröffnete Mitte der 1990er-Jahre im Zuge des großen Louvre-Umbaus und gehört zur Pariser Gastronomiefamilie Costes.
    Warum berühmt
    Bekannt ist vor allem der Blick aus der Arkade auf die beleuchtete Pyramide am Abend.
    Wusstest du
    Die Terrasse liegt im Museumsgebäude selbst, du sitzt also an einem Tisch im Louvre, ohne ein Ticket zu brauchen.
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  6. 🚶walk· 9 min· 700 m↗ Directions
  7. 04

    Tuileries Garden

    13:30 · 60m
    Zieh dir einen der grünen Metallstühle ans runde Becken und schau den Modellseglern zu, die man dort ausleihen kann. Der Mittelweg führt schnurgerade zur Place de la Concorde, im August spenden die Bäume am Rand mehr Schatten als die Hauptallee. Eine Stunde reicht, mehr braucht der Garten nicht.
    Über diesen Ort

    Ein großer Garten zwischen Louvre und Place de la Concorde, mit Kiesalleen, Skulpturen und zwei runden Wasserbecken.

    Geschichte
    Katharina von Medici ließ den Garten ab 1564 für ihren Palast anlegen, im 17. Jahrhundert gab ihm André Le Nôtre die strenge Form, die man heute sieht. Der Tuilerienpalast brannte 1871 während der Commune nieder und wurde nie wieder aufgebaut.
    Warum berühmt
    Es war der erste Pariser Garten, der für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, und er verbindet bis heute Louvre und Champs-Élysées.
    Wusstest du
    Der Name stammt von den Ziegeleien, die vor dem Garten auf dem Gelände standen, tuiles sind auf Französisch Dachziegel.
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  8. 🚶walk· 9 min· 700 m↗ Directions
  9. 05

    Musee d'Orsay

    14:45 · 120m
    Nimm die Rolltreppe gleich in die oberste Etage. Dort hängen Monet, Renoir, Degas und Van Gogh, und dort steht auch das große Uhrenfenster mit Blick über die Seine. Zwei Stunden sind knapp, aber machbar, wenn du unten nur kurz stehen bleibst. Montags geschlossen, donnerstags abends länger offen.
    Über diesen Ort

    Ein Museum für Kunst zwischen 1848 und 1914, mit einer der dichtesten Sammlungen impressionistischer Malerei überhaupt.

    Geschichte
    Das Gebäude war der Bahnhof Gare d'Orsay, gebaut zur Weltausstellung 1900. Als die Bahnsteige für moderne Züge zu kurz wurden, stand er jahrzehntelang halb leer, 1986 eröffnete darin das Museum.
    Warum berühmt
    Monet, Renoir, Degas, Manet und Van Gogh unter einem Bahnhofsdach, dazu die große Uhr, durch die man über die Seine bis nach Montmartre schaut.
    Wusstest du
    Orson Welles drehte 1962 in dem damals leerstehenden Bahnhof große Teile seiner Verfilmung von Kafkas Der Prozess.
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  10. 🚶walk· 15 min· 1.1 km↗ Directions
  11. 06

    Les Deux Magots

    19:30 · 120m
    Abendessen in der Brasserie gegenüber der Kirche Saint-Germain-des-Prés. Das Omelett und die Austernplatte sind sichere Bestellungen, auf der Terrasse zahlst du Terrassenpreise. Ohne Reservierung wartest du im August ein paar Minuten. Danach lohnt der kurze Bummel durch die Rue de Buci.
    Über diesen Ort

    Ein Café und eine Brasserie an der Place Saint-Germain-des-Prés, seit über hundert Jahren an derselben Adresse.

    Geschichte
    Der Name kommt von einem Stoffgeschäft, das hier im 19. Jahrhundert zwei chinesische Figuren, sogenannte magots, als Aushängeschild hatte. 1885 wurde daraus ein Café, die beiden Figuren blieben und sitzen bis heute an einer Säule im Innenraum.
    Warum berühmt
    Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir arbeiteten hier regelmäßig, auch Hemingway und Picasso gehörten zu den Gästen.
    Wusstest du
    Das Café vergibt seit 1933 einen eigenen Literaturpreis, den Prix des Deux Magots.
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Tag 28/7/2026

Rue Cler, Eiffelturm und Musée Rodin

7th arrondissement, Paris

Kaffee zwischen den Marktständen der Rue Cler, dann hinauf auf den Eiffelturm und mit der Baguette-Tüte auf die Wiese am Champ de Mars. Der Nachmittag gehört dem Rosengarten von Rodin, der Abend dem Licht am Fluss.

Der Tag im Überblick

Nach dem Louvre-Marathon von gestern geht es heute nach draußen. Der Morgen beginnt auf der Rue Cler, wo die Marktstände gerade aufmachen, danach der kurze Weg zum Eiffelturm und der erste große Blick über die Stadt. Mittags Picknick auf dem Champ de Mars, der Turm direkt über dir. Der Nachmittag im Musée Rodin ist der ruhigste Teil des Tages, dort redet vor allem der Garten. Am Abend gehst du bei tiefer Sonne die Seine entlang bis zur Fußgängerbrücke am Musée d'Orsay und lässt den Tag bei Bistroklassikern ausklingen. Morgen früh geht es nach Montmartre hinauf, heute darf das Abendessen trotzdem lang werden.

Gut zu wissen

Der Eiffelturm ist der einzige Punkt des Tages, an dem Planung wirklich zählt.

  • Gipfel-Ticket vorab online mit Zeitfenster buchen. Ohne Ticket stehst du im August schnell über eine Stunde an.
  • Wenn oben alles ausgebucht ist, nimm die Treppe bis zur zweiten Etage. Kürzere Schlange, günstiger, und die Fotos werden besser als ganz oben.
  • Kauf das Picknick direkt nach dem Frühstück auf der Rue Cler ein, gegen zehn wird es dort voll.
  • Für das Musée Rodin lohnt sich das Online-Ticket ebenfalls, montags ist geschlossen.

Feste Schuhe sind Pflicht, zwischen Rue Cler, Turmgelände, Wiese und Flussufer kommen bis zum Abend gut sechs Kilometer zusammen. Das Café Constant nimmt keine Reservierungen, sei also gegen 19:45 Uhr da. Und pack eine leichte Jacke ein, am Wasser zieht es auch im August, sobald die Sonne tiefer steht.

Von Station zu Station

Heute brauchst du keine Metro. Vom Café du Marché zum Eiffelturm sind es rund 16 Minuten zu Fuß, vom Turm zur Picknickwiese noch einmal neun. Der längste Weg des Tages führt zum Musée Rodin, etwa 26 Minuten, plane den ein, wenn das Picknick länger dauert. Vom Museum zur Seine sind es 14 Minuten, und vom Ende des Abendspaziergangs bis zum Café Constant nur vier.

Vor Ort

Auf der Rue Cler grüßt du erst und zeigst dann auf das Gebäck, in dieser Reihenfolge. Am Eiffelturm gibt es eine Sicherheitskontrolle, sei ein paar Minuten vor deinem Zeitfenster da und nicht punktgenau. Picknicken auf dem Champ de Mars ist völlig normal, nur den Müll bitte wieder mitnehmen, die Papierkörbe sind an Sonnentagen früh voll. Rund um den Turm bieten dir Verkäufer Miniaturtürme und Armbänder an, ein freundliches „non merci“ reicht, stehen bleiben nicht. Abends funkelt der Turm zur vollen Stunde ein paar Minuten lang, dafür lohnt es sich, im Gras sitzen zu bleiben.

  1. 01

    Cafe du Marche

    08:00 · 45m
    Frühstück mitten in der Fußgängerzone Rue Cler, Croissant und Café crème an einem der Tische draußen. Es geht familiär zu und die Bedienung ist schnell, nicht zeremoniell. Danach direkt bei den Ständen nebenan das Picknick einkaufen, gegen zehn wird es dort deutlich voller.
    Über diesen Ort

    Ein Nachbarschaftscafé an der Rue Cler im 7. Arrondissement, mit Frühstück, einfachen Tagesgerichten und vielen Stammgästen.

    Geschichte
    Die Rue Cler ist seit dem 19. Jahrhundert eine Marktstraße und heute weitgehend autofrei. Cafés wie dieses gehören zum Straßenbild und leben von den Leuten aus dem Viertel.
    Warum berühmt
    Es ist das bekannteste Café der Rue Cler und der übliche Treffpunkt zum Frühstück, bevor der Markt richtig losgeht.
    Wusstest du
    Die Rue Cler endet fast direkt an der École Militaire, dem Militärgebäude, für das der Champ de Mars ursprünglich als Exerzierplatz angelegt wurde.
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  2. 🚶walk· 16 min· 1.1 km↗ Directions
  3. 02

    Eiffel Tower

    09:30 · 120m
    Gipfel-Ticket vorab online mit Zeitfenster buchen. Ist nichts frei, nimm die Treppe bis zur zweiten Etage, das geht schneller, kostet weniger und die Fotos werden besser als ganz oben. Rechne zusätzlich zur geplanten Zeit die Sicherheitskontrolle ein. Von der zweiten Etage erkennst du den Grundriss der Stadt am klarsten.
    Über diesen Ort

    Ein rund 330 Meter hoher Eisenturm am Ufer der Seine und das bekannteste Bauwerk von Paris.

    Geschichte
    Gustave Eiffels Firma baute den Turm in gut zwei Jahren als Eingangstor zur Weltausstellung 1889. Geplant war ein Abriss nach zwanzig Jahren, gerettet hat ihn seine Nutzung als Funkantenne.
    Warum berühmt
    Bis 1930 war er das höchste Bauwerk der Welt und ist längst das Symbol der Stadt.
    Wusstest du
    Im Sommer wächst der Turm. Das Eisen dehnt sich in der Hitze aus und macht ihn um mehrere Zentimeter höher als im Winter.
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  4. 🚶walk· 9 min· 600 m↗ Directions
  5. 03

    Champ de Mars picnic

    12:00 · 75m
    Such dir einen Platz auf dem Rasen mit dem Turm im Rücken oder über dir, Baguette, Käse und Obst von der Rue Cler dabei. Die Wiesenstücke am Rand sind schattiger und ruhiger als die Mitte. Nimm deinen Müll wieder mit, an Sonnentagen sind die Papierkörbe früh voll.
    Über diesen Ort

    Eine lange Rasenfläche zwischen Eiffelturm und École Militaire, der beliebteste Picknickplatz der Stadt.

    Geschichte
    Ab dem 18. Jahrhundert war der Platz Exerzierfeld der Militärschule. Später fanden hier mehrere Weltausstellungen statt, darunter die von 1889, für die der Eiffelturm gebaut wurde.
    Warum berühmt
    Kaum ein Ort bekommt den Turm so vollständig ins Bild, und abends sitzen Hunderte Leute im Gras und warten auf das Funkeln zur vollen Stunde.
    Wusstest du
    Der Name geht auf den römischen Kriegsgott Mars zurück, so hieß schon das Marsfeld im antiken Rom, ebenfalls ein Exerzierplatz.
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  6. 🚶walk· 26 min· 1.8 km↗ Directions
  7. 04

    Rodin Museum

    14:00 · 90m
    Der Skulpturengarten ist der eigentliche Grund herzukommen, Der Denker und Das Höllentor stehen draußen zwischen Rosen und Hecken. Drinnen im Hôtel Biron hängen auch Arbeiten von Camille Claudel. Nach dem Gedränge am Eiffelturm ist das die ruhigste Stunde des Tages. Montags geschlossen.
    Über diesen Ort

    Das Museum für das Werk von Auguste Rodin, untergebracht im Hôtel Biron mit einem großen Skulpturengarten.

    Geschichte
    Rodin mietete sich ab 1908 Räume in dem damals halb verfallenen Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert. 1916 schenkte er dem französischen Staat sein gesamtes Werk unter der Bedingung, dass daraus ein Museum wird, 1919 wurde es eröffnet.
    Warum berühmt
    Der Denker, Der Kuss und Das Höllentor stehen hier, dazu ein Garten, in dem Skulptur und Bepflanzung zusammen gedacht sind.
    Wusstest du
    Rodin war nicht der einzige Künstler im Haus. Auch Henri Matisse, Jean Cocteau und die Tänzerin Isadora Duncan hatten dort zeitweise Räume.
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  8. 🚶walk· 14 min· 1 km↗ Directions
  9. 05

    Seine evening walk

    18:00 · 90m
    Geh gegen 18 Uhr auf dem linken Ufer hinunter ans Wasser und Richtung Fußgängerbrücke am Musée d'Orsay. Unten am Kai ist es ruhiger als oben auf dem Bürgersteig, dafür gibt es weniger Treppen nach oben, plane den Ausstieg also mit ein. Leichte Jacke mitnehmen, am Wasser zieht es auch im August.
    Über diesen Ort

    Der Uferweg am linken Seine-Ufer zwischen Pont de l'Alma und dem Musée d'Orsay, streckenweise autofrei direkt am Wasser.

    Geschichte
    Die Kais waren jahrhundertelang Umschlagplatz für Waren, im 20. Jahrhundert wurden Teile davon zu Schnellstraßen. Seit 2013 ist der Abschnitt am linken Ufer wieder für Fußgänger frei.
    Warum berühmt
    Der Flussabschnitt mitten durch Paris steht seit 1991 als Ganzes auf der Welterbeliste der UNESCO.
    Wusstest du
    Die Fußgängerbrücke vor dem Museum heißt Passerelle Léopold-Sédar-Senghor, benannt nach dem senegalesischen Dichter und Präsidenten.
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  10. 🚶walk· 4 min· 300 m↗ Directions
  11. 06

    Cafe Constant

    20:00 · 120m
    Bistro in der Rue Saint-Dominique, unkompliziert und meistens voll. Klassiker wie Brathähnchen und Profiteroles sind die richtige Wahl. Reserviert wird nicht, sei also gegen 19:45 Uhr da oder rechne mit Wartezeit an der Bar. Die Tische stehen eng und laut ist es auch, das gehört hier dazu.
    Über diesen Ort

    Ein kleines Bistro in der Rue Saint-Dominique im 7. Arrondissement, mit französischen Klassikern ohne großen Aufwand serviert.

    Geschichte
    Gegründet hat es der Küchenchef Christian Constant, der zuvor in der Spitzengastronomie gearbeitet hatte und in derselben Straße mehrere einfachere Lokale eröffnete.
    Warum berühmt
    Es gilt als eine der Adressen, die das klassische Bistro in Paris wieder attraktiv gemacht haben, mit ernsthafter Küche zu normalen Preisen.
    Wusstest du
    Constant war vorher Küchenchef im Hôtel de Crillon, wo eine ganze Reihe später sehr bekannter französischer Köche durch seine Küche ging.
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Tag 38/8/2026

Montmartre und Marais

Montmartre, Paris

Vormittags die Dorfgassen von Montmartre mit der weißen Kuppel über allem, nachmittags hinunter ins Marais zu roten Arkaden und langen Abendtischen.

Der Tag im Überblick

Der letzte Tag hat zwei Hälften. Vormittags Montmartre, das sich immer noch wie ein Dorf auf einem Hügel anfühlt, mit Sacré-Cœur als weißem Fixpunkt und Gassen, die alle irgendwie bergauf führen. Nach einem langen Mittagessen in einer alten Auberge wechselst du ins Marais, und die Stimmung ist sofort eine andere. Flacher, städtischer, voller Läden. Die Place des Vosges ist der ruhige Gegenpol zum Trubel oben am Berg, und der Abend gehört einem provenzalischen Bistro mit engen Tischen und sehr viel Schokoladenmousse.

Gut zu wissen

Montmartre lohnt sich früh. Um halb neun gehören dir die Gassen fast allein, ab zehn steht die Fotoschlange vor der Maison Rose. Der Aufstieg zur Basilika sind gut 200 Stufen, wer die sparen will, nimmt die Funiculaire, ein normaler Metro-Fahrschein gilt dafür. Der Eintritt in die Sacré-Cœur ist frei, für die Kuppel zahlst du extra und steigst noch einmal eine enge Wendeltreppe hinauf. In der Kirche gelten Schulter- und Knieregeln, im August also lieber ein leichtes Tuch dabeihaben. Der Wechsel vom Berg ins Marais dauert länger, als die Karte vermuten lässt, plane den Nachmittag entspannt. Und für das Chez Janou reservierst du besser ein paar Tage vorher, an Sommerabenden ist jeder Tisch belegt.

Von Station zu Station

Oben in Montmartre läufst du alles zu Fuß. Von der Maison Rose zur Basilika sind es fünf Minuten bergauf, zur Place du Tertre noch einmal drei. Der Weg ins Marais ist der einzige längere Sprung des Tages. Ab Abbesses fährst du mit der Linie 12 bis Concorde und dort mit der Linie 1 weiter bis Saint-Paul, zusammen etwa eine halbe Stunde. Von Saint-Paul sind es fünf Minuten zu Fuß bis zur Place des Vosges, und das Chez Janou liegt gleich um die Ecke in der Rue Roger Verlomme.

Vor Ort

Montmartre ist ein Wohnviertel und kein Freilichtmuseum. Vormittags gehen hier Leute zur Arbeit, bleib für ein Foto also nicht mitten in der Gasse stehen. Auf der Place du Tertre sprechen dich Porträtmaler an. Wer kein Bild will, sagt freundlich nein und geht weiter, wer eines will, klärt den Preis vorher. An der Treppe unterhalb der Basilika werden manchmal Armbänder ums Handgelenk geknüpft und danach Geld verlangt, halte die Hände einfach unten. Die Metro-Station Abbesses liegt sehr tief, nimm dort den Aufzug statt der langen Wendeltreppe.

  1. 01

    La Maison Rose

    08:30 · 45m
    Komm vor neun, dann hast du die Ecke fast für dich, ab zehn steht die Fotoschlange in der Rue de l'Abreuvoir. Für einen Kaffee draußen ist es genau richtig, die Küche ist eher Nebensache. Von hier sind es fünf Minuten bergauf zur Basilika, und die Gasse dazwischen gehört zu den schönsten in Montmartre.
    Über diesen Ort

    Ein kleines, rosa gestrichenes Lokal an der Ecke Rue de l'Abreuvoir in Montmartre.

    Geschichte
    Anfang des 20. Jahrhunderts machte Germaine Gargallo, ein Modell aus dem Umfeld von Picasso, aus dem Haus ein Lokal. Die rosa Fassade blieb, und der Ort wurde zum Treffpunkt der Maler auf dem Hügel.
    Warum berühmt
    Maurice Utrillo hat das Haus mehrfach gemalt, seither ist es eines der meistfotografierten Gebäude von Paris.
    Wusstest du
    Die Rue de l'Abreuvoir war früher der Weg zur Pferdetränke, abreuvoir heißt genau das.
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  2. 🚶walk· 6 min· 400 m↗ Directions
  3. 02

    Sacre-Coeur

    09:30 · 90m
    Der Eintritt in die Basilika ist frei, für die Kuppel zahlst du extra und steigst eine enge Wendeltreppe hinauf, oben reicht der Blick weiter als von der Terrasse. Schultern und Knie bedeckt halten. Die Stufen von unten sparst du dir mit der Funiculaire, ein normaler Metro-Fahrschein gilt dafür.
    Über diesen Ort

    Eine weiße Basilika im römisch-byzantinischen Stil auf dem höchsten Punkt von Paris, mit Blick über die ganze Stadt.

    Geschichte
    Beschlossen wurde der Bau nach der Niederlage von 1870 und der Pariser Commune. Gebaut wurde ab 1875 nach Plänen von Paul Abadie, fertig war die Kirche 1914, geweiht wurde sie 1919.
    Warum berühmt
    Die weiße Kuppel ist von halb Paris aus zu sehen, und der Vorplatz gehört zu den beliebtesten Aussichtspunkten der Stadt.
    Wusstest du
    Der Stein aus Château-Landon gibt bei Regen Kalk ab und wäscht sich dabei selbst weiß, deshalb bleibt die Kirche trotz Großstadtluft so hell.
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  4. 🚶walk· 7 min· 500 m↗ Directions
  5. 03

    Montmartre lanes

    11:15 · 75m
    Von der Place du Tertre mit ihren Porträtmalern hinunter zur Rue des Saules, wo der kleine Weinberg Clos Montmartre liegt. Wenn du dich zeichnen lassen willst, klär vorher den Preis. Ist dir der Platz zu voll, geh ein paar Meter in die Nebengassen, dort wird es sofort ruhiger.
    Über diesen Ort

    Das Gassennetz oben auf dem Hügel rund um die Place du Tertre, mit Kopfsteinpflaster, Treppen und einem eigenen Weinberg.

    Geschichte
    Montmartre war bis 1860 ein Dorf vor den Toren der Stadt, mit Windmühlen und Gipsbrüchen. Weil die Mieten niedrig waren, zogen um 1900 Maler wie Picasso, Modigliani und Utrillo hierher.
    Warum berühmt
    Hier entstand ein großer Teil der frühen modernen Malerei, und die Place du Tertre ist bis heute der Platz der Porträtmaler.
    Wusstest du
    Der Weinberg Clos Montmartre an der Rue des Saules wird jedes Jahr im Oktober mit einem eigenen Fest abgeerntet.
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  6. 🚶walk· 2 min· 100 m↗ Directions
  7. 04

    La Bonne Franquette

    12:45 · 75m
    Alte Auberge ein paar Schritte von der Place du Tertre, gut für ein langes Mittagessen mit klassischer französischer Karte. Bei warmem Wetter sitzt du im Garten hinter dem Haus, das ist der ruhigere Teil. Reservieren schadet nicht, im Sommer ist mittags viel los. Plane mindestens eine Stunde ein.
    Über diesen Ort

    Ein historisches Gasthaus an der Ecke Rue des Saules und Rue Saint-Rustique in Montmartre, mit Innengarten.

    Geschichte
    An dieser Stelle wird seit dem 16. Jahrhundert Wein ausgeschenkt. Im 19. Jahrhundert kehrten die Maler des Viertels hier ein, damals trug das Haus noch einen anderen Namen.
    Warum berühmt
    Van Gogh, Renoir, Toulouse-Lautrec und Pissarro gehörten zu den Gästen, das macht die Adresse zu einem Stück Kunstgeschichte.
    Wusstest du
    Van Goghs Bild La Guinguette von 1886 zeigt den Garten dieses Hauses, es hängt heute im Musée d'Orsay.
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  8. 🚗drive· 26 min· 5.6 km↗ Directions
  9. 05

    Place des Vosges

    16:00 · 75m
    Geh einmal komplett durch die Arkaden, das ist der schönste Teil, und setz dich danach auf den Rasen in der Mitte, der ist ausdrücklich freigegeben. In der Ecke bei Nummer 6 liegt Victor Hugos Wohnung, die Dauerausstellung kostet keinen Eintritt. Von hier führen die Gassen des Marais in alle Richtungen weiter.
    Über diesen Ort

    Der älteste geplante Platz von Paris, ein Quadrat aus 36 gleichen Pavillons in rotem Backstein und hellem Stein, ringsum Arkaden.

    Geschichte
    Heinrich IV. ließ den Platz ab 1605 als Place Royale anlegen, fertig war er 1612. Den heutigen Namen bekam er 1800, nach dem Département Vosges, das als erstes seine Steuern zahlte.
    Warum berühmt
    Er war das Vorbild für viele europäische Platzanlagen und ist bis heute der ruhigste Punkt im Marais.
    Wusstest du
    Victor Hugo wohnte 16 Jahre lang im Haus Nummer 6, dort begann er die Arbeit an Les Misérables.
    ↗ In Maps öffnen
  10. 🚶walk· 2 min· 100 m↗ Directions
  11. 06

    Chez Janou

    19:30 · 120m
    Provenzalisches Bistro gleich hinter der Place des Vosges, eng, laut und meistens ausgebucht, also ein paar Tage vorher reservieren. Zum Schluss kommt die Schokoladenmousse in einer großen Schüssel auf den Tisch und du nimmst dir selbst so viel du willst. Bestell davor lieber eine Nummer kleiner.
    Über diesen Ort

    Ein kleines Bistro mit provenzalischer Küche in der Rue Roger Verlomme, wenige Schritte von der Place des Vosges.

    Geschichte
    Das Lokal gibt es seit den 1990er-Jahren und es hat den Stil eines südfranzösischen Bistros behalten, mit Zinktheke, engen Tischen und Terrasse zur Straße.
    Warum berühmt
    Bekannt ist es vor allem für die Schokoladenmousse, die in einer großen Schüssel zum Selbstnehmen serviert wird.
    Wusstest du
    Hinter der Bar stehen Dutzende verschiedene Pastis-Sorten, eine der größeren Auswahlen in Paris.
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